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Die Funktionsweise
Sämtliche, aus leitenden Werkstoffen hergestellten Werkstücke, lassen sich mit Hilfe der "ECM-Technologie" berührungsfrei, ohne jeden thermischen, chemischen oder mechanischen Einfluß, präzise und rationell bearbeiten.
Diese Methode ist prinzipiell einfach und beruht auf einem elektrochemischen Auflösungsvorgang an der Anode. Der Pluspol einer Stromquelle ( Anode) wird mit dem Werkstück verbunden, der Minuspol (Kathode) mit dem Werkzeug. Die Werkzeugelektrode wird den zu entgratenden Kanten des Werkstückes gegenübergestellt. Zwischen beiden Teilen bleibt ein schmaler Spalt, durch den die Elektrolytlösung strömen kann. Bei eingeschalteter Stromquelle fließt der Strom durch den Elektrolyten vom Werkzeug zum Werkstück. Über eine chemische Reaktion wird ganz gezielt Material vom Werkstück abgetragen und fällt dann als Hydroxydschlamm aus. Da die Abtragungsmenge durch die Stromstärke zu steuern ist, können äußerst kurze Bearbeitungszeiten bei den einzelnen Werkstücken erreicht werden - sie liegen maximal zwischen 5 und 20 Sekunden: ein großer Vorteil der "ECM-Technologie", die sich damit ideal zur Serienfertigung eignet. Mit der gleichen Methode lassen sich übrigens auch ganz exakte Konturen in das Werkstück einarbeiten, wie etwa kleine Schmiernuten, Ringkanäle oder Formnuten.
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